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2019: Regenrückhalte- und Speicher Becken - Bewässerungsanlagen

Wie schon im Beitrag "2018 Change" angeführt wird hier auf das Thema der Starkregenereignisse genauer eingegangen. Folgender Beitrag soll als Diskussionsgrundlage dienen.

Durch die Veränderung des Klimas kommt es in unserer Region verhäuft zu Starkregenereignissen. D.H. in kürzester Zeit wird der Boden mit zu viel Niederschlag beschickt - der Boden nimmt das Niederschlagswasser nicht mehr auf - es kommt zu erheblichen Abschwemmungen mit großen Wassermengen.

Dabei entstehen meines Erachtens 2 Hauptprobleme die in dieser Region bisher in langen Zeitabständen auftraten.

1. Überflutungen mit der Folge von Schäden an Menschen (psychisch und physisch), an Gebäuden, Bauwerken, Wirtschaftflächen

2. das Abfließen von Wasser welches nicht "hier vor Ort" versickern kann uns somit für die Region verloren ist. Es fehlt der Grundwasserzufluss sowie die Sättigung der Oberschichten für landwirtschaftliche Flächen (inklusive Wald) sowie für private Wiesen oder offentliche Grünflächen

 

Somit würde ich mit folgender Skizze starten.

In den Gräben mit Bachläufen würden sich Rückhalte - Bauwerke anbieten die zum Einen mit vielen terrassenartigen Rückstauebenen Hochwässer verlangsamen und abschwächen und zum Anderen so ausgeführt werden könnten, dass sie als Speichersperren zur Regenwasserrückhaltung dienen.

An den richtigen Stellen plaziert könnten große Abflussmengen rückgehalten werden, aber auch wichtiges Grundwasser rückgehalten und zumindestens vor Ort versickert werden.

Es könnten umliegende Felder (Dürre) und Waldflächen (Waldbrände) bewässert werden. Natürlich ist dies keine langfristige Abhilfe gegen die Klimaänderung, jedoch eine nicht zu geringe Unterstützung beim Rückbau für Windgürtel (auch Schattenbäume) und Umstellung der Baumarten auf wärmer Zeiten. Die Entnahme und die Berechtigung zur Entnahme ist wohl das "heikelste" Thema. Wer darf wieviel Wasser entnehmen. Dazu müsste man eine Liste der Dringlichkeit, womöglich mit Jahrszeiten und oder Pegelständen erstellen. Beginnend wohl mit der unmittelbaren Natur (Wald und Wiesen), landwirtschaftliche Produktionsflächen, öffentliche Flächen und private Flächen. Auf keinen Fall darf irgend jemand für Niederschlags-Wasser zur Kasse gebeten werden! Diese Klimaänderung bedarf eines Nähre-Rückens der Befölkerung um gewisse notwendige Umstellungen und vorallem Weiterentwicklungen umzusetzen. Jegliche "Geldmache" sollte immer und stets hinterfragt werden.

 

Im Zuge der Bewässerung von Flächen muss man nun auch die bisherige Entwässerung durch Drainagensysteme berücksichtigen und überlegen bestehende Drainagen regelbar zu gestalten sowie in manchen Fällen sogar stillzulegen (und / oder auszubauen).

 

Für den baulichen Teil würde ich von einer Zaunanlage absehen und lediglich Warschilder plazieren. Die Bevölkerung auf die Gefahr bei Hochwasser und Speicherung schulen und Eigenverantwortung zurückgeben. Die Mur (Donau, Inn usw.) ist ja auch nicht eingezäunt.

 

Ein wichtiger Punkt in Bezug von Vorgehensweisen im Hochwasserfall wäre die Errichtung von Straßensperren mittels Sperrbalken wie bei Wintersperren oder Lawinensperren. Eine Regelung könnte von der regionalen Feuerwehr zusammen mit der Polizei erfolgen. Mit der Digitalisierung könnte ein öffentlich zugängliches digitales Straßenkartensystem erstellt werden in dem Sperrabschnitte aufscheinen und Informationen für die Sperrdauer hinterlegt werden könnten. Ein "nur" für Sperrungen aktiviertes Kamerasystem könnte bei den Sperren instaliiert werden um "leider" mit berechtigtem Interesse zu überwachen ob Sperren umgangen werden und wer sich selbst in Gefahr bringt. Einsatzkräfte müssten dann nicht Sperren bewachen und könnten "helfen". Bei geringer werdender Zahl von Helfern ist das künftig sicher ein Thema.

 

Bebauungsplanung und mögliche Absiedelung sowie Planung von öffentlichen Bauwerken und Anlagen mit Positionierung, Ausführung (Pumpstationen) sind weitere verbundene Themen.

 

 

Zusammenfassung:

  • Regen und Hochwasserrückhalte Becken
  • Regenwasser Speicher Becken
  • digitalisierte Straßensperre und Planung
  • Drainagen - Regelung
  • Nutzungsregelung
  • Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion in Hinblick auf Wald (Baumsorten) sowie Feldplanung mit Wind/ Schattengürtel (auch als Hochwasserschutz)
  • Bebauungsplan und Anlagenausführung

 

 

 

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